Umsetzung.jpg

Umsetzung

Fakten über die Wärmewende

Der Hauptanteil der Wärme- und Stromerzeugung Potsdams stammt derzeit aus dem Heizkraftwerk Süd (KWK-Anlage 84 MW), welches mit Erdgas betrieben wird. Neben 75 % des Strombedarfs produziert es in Kraft-Wärme-Kopplung etwa 85 % des Fernwärmebedarfs der Stadt. Im Jahr 2030 muss es ersetzt werden.


Um die Pariser Klimaziele einzuhalten und um nach dem ausgerufenen Klimanotstand zu handeln, darf kein neues, fossiles Kraftwerk entstehen. Die fossilen Gaskessel müssen durch einen intelligenten Mix von Großwärmepumpen, PV-Anlagen, Flusswärmepumpen, KWK-Anlagen, dezentralen Quartierslösungen und intelligenten Vernetzungen der Stadt mit dem Umland zur Nutzung der vollen regenerativen Erzeugungsleistung sowie mit entsprechenden Speicherlösungen ersetzt werden.


Das ist keine Utopie, sondern möglich. Eine Umstellung der Strom- und Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energien schafft signifikante CO₂-Einsparungen, es entstehen neue Arbeitsplätze in der Region und es macht uns unabhängig von teuren fossilen Importen aus nicht demokratischen Staaten. 


Folgende Beiträge stellen den aktuellen Stand der Wärmewende dar, und skizzieren mögliche Lösungsstrategien: